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Aerobe und anaerobe Ausdauer bei Kindern und Jugendlichen : Sportphysiologische und sportmedizinische Befunde und ihre Bedeutung für die Trainingspraxis

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Aerobe und anaerobe Ausdauer bei Kindern und Jugendlichen : Sportphysiologische und sportmedizinische Befunde und ihre Bedeutung für die Trainingspraxis
Id. 3270783
Idioma PT
Titulo Aerobe und anaerobe Ausdauer bei Kindern und Jugendlichen : Sportphysiologische und sportmedizinische Befunde und ihre Bedeutung für die Trainingspraxis
Autor(es) Luiz Osório Cruz Portela
Versión 1.0
Estado Final
Descripción Die Leistungsentwicklung ist -besonders bei Spitzensportlern- ein langfristiger Prozeß, und das Versäumnis einer ihrer Etappen kann jahrelange Bemühungen zunichte machen. Ein Fehler, der in der Trainingsplanung zu spät entdeckt wird, ist in den meisten Fällen nicht mehr rechtzeitig zu beheben. Das könnte nur vermieden werden, wenn das Training durch ein Umfeld von wissenschaftlich gesicherten Trainingstheorien unterstützt würde. Dann würde man nicht in Gefahr geraten, ungeeignetes oder falsches Training zu betreiben.Die Grundlagen für ein wissenschaftlich unterstütztes Training werden nach allgemeiner Auffassung insbesondere aus den sportphysiologischen und -medizinischen Forschungen geliefert. Das Bedürfnis sicheren Wissens zur Orientierung der Entscheidungen und Handlungen im Trainingsprozeß soll dann durch empirisch ermittelte Ergebnisse gedeckt werden. Dem liegt die Absicht zugrunde, Trainingsprozesse im Rückgriff auf kausale Strukturen zu realisieren. In diesem Zusammenhang kann man durch die Darstellung der Anforderungen trainingstheoretischer Fragestellungen die zu leistende Aufgabe wiedererkennen. U.a. sind die folgenden Punkte erklärungsbedürftig:(a) Der Zusammenhang zwischen Adaptation und Verbesserung der Leistungs- und Belastungsfähigkeit bzw. -kapazität.Dem liegen u.a. die Fragen zugrunde:? Welche Adaptationen finden statt und wie werden sie bewertet? Dazu gehört auch die Frage ihrerdiagnostischen Möglichkeit.? Welche Komponenten der Leistungsfähigkeit werden für die Untersuchungen zugrundegelegt?(b) Art und Weise der Belastung (Belastungstypik):Wenn es eine spezifische Relation zwischen Trainingsreiz, Übung und Adaptationen gibt, ist die Herstellung dieses kausalen Nexus für die Trainingsplanung von Aktionen zur Verbesserung der Leistungsfähigkeit unabdingbar. Die Klärung dieser Relation würde die Optimierung des Trainings erlauben, indem zum Erzielen eines bestimmten Trainingseffektes die richtige und spezifische Übung benutzt wird. Zudem würde sich dadurch die Anwendung eines ungeeigneten Stimulus (Übung) vermeiden lassen und so das Erreichen des gewünschten Effektes garantieren.(c) Quantität und Qualität der Belastung:? Welches minimale Ausmaß der Belastung ist erforderlich, um einen bestimmten Trainingseffektbzw. Adaptation zu erzielen?? Wo liegt die maximale Grenze? Die gleiche Frage gilt auch in Beziehung auf die Qualität (Intensität der Belastung). Was ist optimal?Hier wird insbesondere über die Grenze der Belastbarkeit gesprochen, wobei aus der sportmedizinischen und sportphysiologischen Theorie gilt, daß schwächere Reize keine Adaptationen hervorrufen und die zu starken zum Übertrainingssyndrom führen. Das Übertraining gewinnt an Bedeutung, da es sowohl für die Gesundheit als auch für die Leistungsentwicklung schädlich ist. (d) Gestaltung der Belastung in Bezug auf die Trainingsplanung (Periodisierung):Von Interesse ist hier die geeignete Verteilung der Belastung während des Trainingszyklus. Von Bedeutung für eine adäquatere Adaptation muß, neben der Quantität und Qualität der Belastung, die Relation dieser Faktoren in der Zeit (Organisation) berücksichtigt werden. Hier muß u.a. sowohl über die optimale Relation zwischen Belastung und Pause als auch über den geeigneten Zeitabstand zwischen den verschiedenen Reizstärken diskutiert werden.(e) Die Diagnostikmöglichkeit der Leistungs- und Belastungsfähigkeit bzw. -kapazität:Da alle Prozesse zur Verbesserung und Optimierung evaluationsbedürftig sind, ist die Existenz von geeigneten Indikatoren sowie Testverfahren erforderlich, um diese Prozesse abzuprüfen und zu testen. Es soll nicht die Tatsache außer acht gelassen werden, daß mit Hilfe von rein physikalischen Größen zwar die erreichten Leistungen gut gemessen werden können, aber sie geben keine zureichende Auskunft über den physiologischen Zustand. Damit die Bedeutung einer Belastung für den physiologischen Ablauf mitberücksichtigt und verstanden wird, müssen biologische Größen in die Diagnostik einbezogen werden.(f) Die Steuerung des Trainings:Wie wird das Training gesteuert? Hier beschäftigt man sich mit der Suche nach Größen und Systemen, die es erlauben, das Training zu steuern.(g) Die Abschätzung und die Diskriminierung der Methoden und ihre Möglichkeiten zurVerwirklichung des gewünschten Trainingseffektes:? Durch welche Methoden oder Kombination von Methoden wird der optimale Trainingseffekt erreicht?Diese o.a. trainingstheoretischen Anforderungen sind auch als Grundlagen für das Training mit Kindern und Jugendlichen anzusehen. Jedoch müssen bei Kindern und Jugendlichen zusätzliche Faktoren berücksichtigt werden. Medizinisch gesehen muß dafür gesorgt werden, daß das Training den kindlichen Organismus bei seiner Entwicklung unterstützt. Das Training muß kindgerecht und kindgemäß sein. Das erfordert u.a. Grenzen der Belastungsfähigkeit zu respektieren und dabei die kindliche Entwicklung zu berücksichtigen. Die Repräsentanten der Sportmedizin bzw. -physiologie nehmen für sich in Anspruch, Orientierungen für das Training1 geben zu können. Auf der Grundlage kausaler Zusammenhänge würden sich entsprechende praktische Maßnahmen für ein kindgemäßes Training ableiten lassen. Man kann diese Ansprüche der Sportmedizin von Aussagen ableiten, in denen sie diese Aufgabe selbst formulieren. Ich folge hier der Darstellung prominenter sportmedizinischer Autoren.Die Aufgabe der Sportmedizin für den Kindersport wird unterschiedlich aufgefaßt. Es werden nichtsporttreibende und leistungssportorientierte Kinder betreut. Beim ersten Fall liegt der Schwerpunkt auf der Förderung der Entwicklung und der Gesundheit des Kindes2. Dafür ist es notwendig, daß im Training minimale Belastungsreize gesetzt und das ideale Übungsprogramm bzw. die adäquateren Beanspruchungsformen ausgewählt werden.3 In Bezug auf Gesundheit wird von Sportmedizinern der Anspruch erhoben, daß das Training eine wichtige Rolle bei der Vorbeugung spielt, insbesondere gegen degenerative Krankheiten. Das kindliche Verhalten ist in einigen Fällen durch Bewegungsmangel und schlechte Eßgewohnheiten gekennzeichnet. Auch deswegen ist aus ärztlicher Sicht die sportliche Betätigung im Kindesalter als Vorsorge gegen spätere Krankheiten zu empfehlen (DSB 1988, 4).Zu den Aufgaben des Sportarztes gehört es, Sportlehrern und Übungsleitern bei der richtigen Trainingsplanung im Kindesalter zwecks optimaler Unterstützung der Entwicklung und Gesundheitvorsorge Beratung anzubieten.Bei den leistungssportorientierten Kindern gehört es zur Aufgabe der Sportmedizin neben der Trainingsoptimierung der Verletzungsgefahr und anderen Gesundheitsrisiken durch den Leistungssport vorzubeugen. Im modernen Sport sind die Trainingsbelastungen sehr hoch und dadurch nimmt die Überbeanspruchungsgefahr zu4. Das Übertraining kann gesundheitliche Probleme hervorrufen, und deswegen kommt der Frage nach der Belastbarkeit des Kindes eine um so größere Bedeutung für die Gesundheitserhaltung zu.Aus ärztlicher Sicht muß das Training kindgemäß sein. Das heißt, die Grenze der Belastungsfähigkeit und die Entwicklungsbedingungen der Kinder müssen von seiten der Trainer und Sportlehrer respektiert werden, damit sich das Training nicht gesundheitschädigend auswirkt. Überforderung kann die Entwicklung des Kindes oder des Heranwachsenden negativ beeinflussen oder sogar hemmen. Hier ist die Hilfe der Sportmedizin gefragt, um die richtige Belastungsdosierung zu bestimmen.Die Aufgabe der Sportmedizin beschränkt sich aber nicht nur auf die gesundheitlichen Aspekte, sondern sie wirkt auch im Hinblick auf die Trainingsoptimierungen mit, auf die Frage nach der Optimierung von Belastungen und Trainingseffekten.5
Palabras clave EDUCACAO FISICA
Tipo de recurso Electronic Thesis or Dissertation
Tese ou Dissertacao Eletronica
Tipo de Interactividad Expositivo
Nivel de Interactividad muy bajo
Audiencia Estudiante
Profesor
Autor
Estructura Atomic
Coste no
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Requerimientos técnicos Browser: Any
Fecha de contribución 08-may-2008
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